Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.

 

 

Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können und weniger müssen zu müssen.

AOXOMOXOA Garden of Eden
AOXOMOXOA Garden of Eden


Alle abgebildeten Kräuter oder Gewürze sind in meinem Kräutergarten zu finden. 

Liebstöckel

Liebstöckel 

 

Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat ab Februar im Gewächshaus oder ab Mitte April ins Freiland. Kann auch im August und September gesät werden. Besser ist der Kauf einer Pflanze, da diese für eine Familie ausreicht. Liebt einen humosen, nährstoffreichen Boden in sonniger bis halb- schattiger Lage.

 

 

 

 

 

 

Ernte:

 

Frische, junge Blätter vor der Blüte ernten und trocknen oder einfrieren. Auch das Einlegen in Essig oder Öl ist möglich. Man kann auch den Samen trocknen und zum Backen verwenden. Die 2-jährigen Wurzeln kann man ausgraben, gut waschen, fein hacken, trocknen und an- schließend mahlen. In einem gut schließenden Behälter aufbewahren. Erntezeit von Mai - Oktober.

 

Verwendung:

 

Liebstöckel eignet sich zum Würzen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Eintopf, Suppen und Soßen. Sparsam ver- wenden und immer mitkochen.

 

Heilwirkung:

 

Ist magenstärkend, krampflösend, harntreibend und schleimlösend. Wirkt gegen Blähungen und Verstopfung.





Oregano

Oregano

 

Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat ganzjährig im Gewächshaus bei 16°C ab Ende April Direktsaat ins Freiland an sonniger und warmer Lage. Samen nicht abdecken (Lichtkeimer). Vorgezogene Pflanzen als Tuff (3bis5) erst ab Mitte Mai im Abstand von 25 mal 25cm auspflanzen. In rauen Lagen ist ein Winterschutz empfehlenswert.

 

 

 

Ernte:

 

Geerntet wird das Kraut während der Blütezeit, da hat es die größte Würzkraft. Man kann es trocknen oder einfrieren. Nach dem Trocknen das Laub von den Stängeln abstreifen. Kann auch in Öl eingelegt werden. Erntezeit im Freiland Juli - September.

 

Verwendung:

 

Wichtiges Gewürz in der italienischen Küche zu Pizza und Nudelsoßen, zu Tomatengerichten, Auberginen, Zucchini, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Fleisch, Fisch und Gemüse. Sparsam verwenden, stets mitkochen.

 

Heilwirkung:

 

Appetitanregend und verdauungsfördernd, krampf- und schleimlösend. Bestandteil vieler Kräuterteemischungen.





Salbei

Salbei

 

Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat ab Februar im Gewächshaus, ab Ende Mai im Freiland. Vorgezogene Pflanzen ab Mitte Mai auspflanzen oder in Töpfen und Schalen kultivieren. Liebt einen sonnigen Standort und einen nicht zu nassen  Boden. In Herbst um 2/3 zurück schneiden und etwas Winterschutz geben. Im Frühjahr nochmals auf ca.15 cm über dem Boden zurück schneiden.

 

 

Ernte:

 

Die jungen Blätter und Triebe können frisch oder ge- trocknet verwendet werden. Auch einfrieren oder in Öl einlegen ist möglich. Möglichst an sonnigen Tagen am späten Nachmittag ernten, denn da ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. 

 

Verwendung:

 

Sparsam verwenden und mitkochen! Sehr gut zu Lamm, Hammel, Wild und anderen Fleisch- und Fischgerichten. Auch zu Pizza, Gemüse, Quark und Tomatensalat.

 

Heilwirkung:

 

Salbei wirkt gut bei Husten und Heiserkeit und besitzt eine keimtötende, schmerzstillende, entzündungs- hemmende, krampflösende und blutreinigende Wirkung.



Bärlauch

Bärlauch

 

Anbau: 

 

Mehrjährig. Wächst wild in Laub- und Mischwäldern an feuchten schattigen Plätzen. Vermehrung durch Samen ist langwierig, wächst am Anfang  sehr langsam. Frostkeimer.

 

 

 

Ernte:

 

Geerntet werden nur einige junge zarte Blätter pro Pflanze damit der Bärlauch noch genügend Nährstoffe für das nächste Jahr sammeln kann. Erntezeit ab Ende März bis Mitte Juni.

 

Vorsicht das Blatt ähnelt sehr dem giftigen Maiglöckchen!


Verwendung:

 

Knoblauchähnlicher Geschmack ohne den störenden Mund- und Körpergeruch des Knoblauches. Die frischen feingehackten Blätter verwendet man zum Würzen von Salaten, für Suppen, Pesto, Bärlauchspinat und vielem mehr.

 

Heilwirkung:

 

Ätherische Öle und Enzyme wirken auf Darm und Magen in vielfältiger Weise ein, vor allem werden die Verdauungs- drüsen zu vermehrter Tätigkeit angeregt.



Thymian

Thymian

 

Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat im Gewächshaus ab Februar bei ca.16° C, Freilandaussaat ab Mitte April. Benötigt einen sonnigen und trockenen Standort. Vorgezogene Pflanzen ab Mitte Mai im Abstand von 20 x 25 cm auspflanzen. Kann auch gut in Töpfen oder Schalen kuliviert werden. In unseren Breiten ist im Winter ein Frostschutz nötig.

 

 

Ernte:

 

Geerntet werden die frischen Triebspitzen. In der Mittagszeit ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Thymian lässt sich sehr gut trocknen, einfrieren und in Essig einlegen. Erntezeit von Mai - September.

 

Verwendung:

 

Durch die starke Würzkraft nur sparsam verwenden. Gut geeignet zu Fleisch, Fisch, Geflügel, Soßen, Suppen, Gemüse, Pizza, Kartoffelgerichten und Salaten sowie zum Würzen von Blut- und Leberwurst. Mitkochen.

 

Heilwirkung:

 

Appetitanregend, desinfizierend, krampf-, husten- und schleimlösend.

 

 



Estragon

Estragon



Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat ganzjährig im Gewächshaus bei 16°C ab Mitte Mai Direktsaat ins Freiland. Samen nicht abdecken (Lichtkeimer). Standort sonnig bis  halbschattig. Wächst bei genügend Feuchtigkeit und lockerem Boden bis 120 cm hoch. Bei strengem Frost abdecken. `Französischer Estragon´ ist würziger und aromatischer als `Russischer Estragon´, der leicht bitter schmeckt.

 

Ernte:

 

Geerntet werden die jungen Blätter und Triebspitzen. Frisch verwenden, einfrieren, in Öl einlegen oder Estragonessig herstellen. Aromaverlust bei Trocknung. Erntezeit im Freiland Juni - August.

 

Verwendung:

 

Sparsam verwenden und nicht mitkochen! Verbessert den Geschmack von Kalbfleisch, Geflügel, Fisch, Eiern, Salatmarinaden, Soßen und Mayonnaisen.

 

Heilwirkung:

 

Gut gegen Blähungen, ist harntreibend und appetitanregend

 



Rosmarin

Rosmarin



Anbau: 

 

Mehrjährig. Aussaat ab März im Gewächshaus bei 20 bis 25°C. Keimfähigkeit meistens nur bei 20 - 50 %. Besser kauft man je nach Bedarf eine oder mehrere vor- gezogene Pflanzen. Im Weinbauklima winterhart, vorteil- hafter ist jedoch eine Topf- oder Kübelkultur. Liebt einen sonnigen Standort, nicht zu nass halten.

 

Ernte:

 

Geerntet werden die jungen Blätter und Triebspitzen. Frisch verwenden oder in Essig oder Öl einlegen. Auch das Einfrieren ist möglich. Getrocknet verliert Rosmarin an Würzkraft und schmeckt bitter und herb.

 

Verwendung:

 

Pikantes Würzmittel der italienischen Küche. Zu Pizza, Lamm-, Fleisch- und Wildgerichten, zu Suppen, Soßen, Gemüse, Eintopf und Kartoffeln. Sparsam verwenden. Mitkochen. 

 

Heilwirkung:

 

Verwendung bei Erkrankung der Atemwege, Gallen- leiden, Magen- und Verdauungsbeschwerden, Appetit- losigkeit, Kreislaufschwäche und Herzbeschwerden.     

Currykraut

Currykraut



Standort:

 

Sonnig, warm, nur in durchlässigen Böden winterhart.

 

 

 

Ernte:


Geernet werden die jungen Triebe die als Tee gekocht, als Wickel, oder Bäder zur Hautbehandlung, benutzt werden. Juni bis Oktober.

 

Verwendung:


Aas Aroma der Blätter ist dem der Curry - Gewürzmischung sehr ähnlich, (daher der Name) und können wie diese verwendet werden.

 

Das Currykraut passt gut zu Suppen, Geflügel und Reis.

 

Heilwirkung:

 

In der Pflanzenheilkunde wird der Halbstrauch gegen Husten, Erkältungen und Rheuma eingesetzt. Verwendung finden die Blätter und die blühenden Triebe, die zu einem Tee oder einer Tinktur verarbeitet werden können.

 

Im Garten kann es zudem Schnecken vertreiben und Schmetterlinge sowie Bienen anlocken.

 

Blütezeit ist von Juni bis Juli.



Bohenkraut

Bohnenkraut 



Anbau:

Anspruchslos an Boden , wärmebedürftig. Volle Sonne, trocken, windgeschützt.Man kann die Blattbildung fördern, wenn man vor der Blüte die Pflanzen auf 10 cm kürzt.

 

 

 

 

Ernte:


Die Blätter können sofort nach dem Treiben, das Mehrjährige kann auch im Winter geerntet werden.
Im Gegensatz zu anderen Kräutern erreicht das Kraut während der Blüte sein bestes Aroma und soll für den Wintervorrat während der Blüte geerntet werden.

Verwendung:


Der leicht pfefferartige Geschmack paßt zu Erbsen und anderen Suppen, zu Fisch, Fleisch und Eierspeisen.
Da die Würzkraft leicht dominieren kann, legen viele Köche Zweige dem Kochgut nur bei und nehmen es vor dem Servieren heraus; jedenfalls sollte man den Gebrauch üben.

Bohnenkraut paßt gut mit Majoran, Dill, Oregano, Basilikum und Estragon zusammen.

 

 

Heilwirkung:

 

Verdauungsfördernd, verhindert Blähungen, appetitanregend.
Im Mörser zerstampft hilft B. gegen Schwellungen und Wespenstiche.



Olivenkraut

Olivenkraut

 

Anbau:

 

Sonnig bis halbschattigiger Standort. Beim Pflanzen Langzeitdünger in die Erde einbringen und bei Bedarf flüssig nachdüngen.

Überwinterung im Freiland.

 

 

 

 

 

 

Ernte:

 

Ganzjährig


Verwendung:

 

Würzkraut (für Pesto, in Salatmarinaden, im Salat, für mediterrane Nudelspeisen, zu Fisch und Fleisch. Es paßt einfach überall, wo man auch eingelegte Oliven zu essen

Olivenkraut ist eine Pflanze, die ihren Einsatz vorrangig in der mediterranen Küche hat. Obwohl das Gewächs keine Oliven trägt, riechen und schmecken die Blätter, die doch eher als Nadeln bezeichnet werden sollten, intensiv nach Olive.

Heilwirkung:

 

Appetitanregend, verdauungsfördernd, Magensaftsekretion wird angeregt, Blähungen vorgebeugt